Tür und Fenster

Frische Luft und Licht sollten ungehindert in den Stall gelangen können. Sonnenlicht ist außerdem kostenlos und fördert das Wohlbefinden.

Die Tür sollte nach außen zu öffnen sein, da bei einer nach innen zu öffnenden Tür Küken oder Hühner leicht eingeklemmt werden könnten. Es würde im Stallinneren dadurch auch zu viel Platz verloren gehen. Die Tür sollte mindestens 1,90 m hoch und 0,90 m breit sein. So kann man gut mit einem Schubkarren in den Stall fahren zum Ausmisten. Für Hühnerställe, die nur so groß sind wie eine große Hundehütte, sollte man eine Front abnehmen bzw. aufklappen können, um auszumisten und die Eier zu entnehmen.

Eingang Stall, die Einzeltür rechts

Nach Möglichkeit sollte sich das Fenster öffnen lassen. Die Durchlüftung ist besser als bei einer Lüftungsklappe. Schiebefenster sind Klappfenstern vorzuziehen. Ein Klappfenster sollte nach außen geöffnet werden, da die Hühner es sonst als Sitzgelegenheit nutzen könnten und mit ihrem Kot verschmutzen.

Nachrüstung eines Fensters

Nachrüstung mit einen handelsüblichem Originalfenster. Auf Grund der Bauart nur nach innen öffnend.

Schutz gegen Fressfeinde

Obwohl das Fenster nur zur geschützten Voliere öffnet, ist es mit einem Schutzgitter abgedeckt.

Damit die Hühner am Tage jederzeit den Stall betreten und wieder verlassen können, ist ein Schlupfloch erforderlich. Günstig ist es 20-50 cm über dem Erdboden, mit einer kleinen Hühnerleiter versehen. Höher sollte es nicht angelegt werden, da Hühner keine steilen Hühnerleitern mögen. Es sollte etwa 25 cm breit und 35 cm hoch sein. Große Hühnerrassen benötigen ein größeres Schlupfloch. Bei großen Beständen sollten mehrere Schlupflöcher angebracht werden. Um Zugluft zu verhindern, sollte sich das Schlupfloch nicht gegenüber den Fenstern oder der Tür befinden.